Im Vordergrund steht eine große, schwarze Tafel mit weißer, versetzt angeordneter Schrift: ‚ZERBROCHNE HARMONIEN‘. Links daneben sind Notenständer zu sehen. Im Hintergrund befindet sich eine blaue Wand mit einem Informationstext in weißer Schrift und der Überschrift ‚KLEIST UND DIE MUSIK‘. Rechts davon sind runde, schwarze Tafeln mit grafischen Elementen und kurzen Texten an der Wand angebracht. Der Raum ist hell ausgeleuchtet und wirkt modern gestaltet.

Zerbrochne
Harmonien.
Kleist und
die Musik

8. Oktober 2025–30. August 2026

1811 wollte sich Heinrich von Kleist ein Jahr lang „mit nichts als der Musik beschäftigen“. Es wäre alles, was er „über die Dichtkunst gedacht habe, auf Töne bezogen“. Seither ist zu Kleists Leben und Werk eine Vielzahl von Instrumentalwerken und Opern von der Spätromantik bis zur elektronischen Musik entstanden. Sowohl die Bedeutung von Musik für Kleist als auch seine musikalische Wirkungsgeschichte werden in der Schau präsentiert. 

Der Fokus der musikalischen Adaptionen liegt dabei auf Opern nach seinem Lustspiel ‚Der zerbrochne Krug‘ von Viktor Ullmann, Zbyněk Vostřák und Fritz Geißler. 

Lernen Sie in dieser Ausstellung eine unbekanntere Facette von Leben, Werk und Rezeption Heinrich von Kleists kennen.

Beteiligte

Kuration: Dr. Adrian Schliebe

Gestaltung: Studio Neue Museen, Halle (Saale)

Gefördert von: Der Beauftragte für Kultur und Medien (Bund), Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (Land Brandenburg), Stadt Frankfurt (Oder)